Storchen-Monitoring

Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist rund 100 – 115 cm groß und hat eine Flügelspannweite von 183 – 217 cm. Er erreicht ein Gewicht von 3 – 3,5 kg. Damit zählt er zu den größten Land­vögeln Europas.

Die Vögel sind tagaktiv und haben eine ganz charakteristische Jagdmethode. Sie schreiten die Wiesen ab und stoßen dann schnell zu um ihre Beute zu erwischen.

Störche führen monogame Saisonehen und sind Nistplatztreu. Die Brutzeit der Störche be­ginnt üblicherweise ab Mitte März und dauert bis Ende Juli, bis die Jungstörche ausfliegen. . Nach derzeitigem Wissensstand scheint es so zu sein, dass die Jungtiere im Spätsommer (Juli-Oktober) Richtung Süden ziehen und den Winter in Spanien oder Afrika verbringen. Der Rückzug nach Vorarlberg beginnt üblicherweise ab Mitte Februar.

Die brütenden Altvögel, die einen Horst besetzt haben, scheinen jedoch  auf Grund der milden Winter das ganze Jahr vor Ort zu bleiben.

Die Hauptnahrung des Weißstorchs in Vorarlberg scheint aus Regenwürmern und Kleinsäugern zu bestehen. Hinweise die die Befürchtung, dass Junghasen oder Kiebitz-Küken von den Störchen gejagt und gefressen werden, konnte in der derzeitigen Nahrungsanalyse nicht bestätigt werden. Die Aufgefundenen Nahrungsreste lassen jedoch darauf schließen, dass diese Tiere, aufgrund ihrer Größe, nicht ins übliche Beuteschema passen.

Im Jahr 2016 wurden 4 Vorarlberger Jungstörche besendert. Ihre Daten können über die Movebank eingesehen werden.

Ein weiterer besenderter Storch ist “RHEINI”, ein schweizer Storch, der seit einigen Jahren erfolgreich in Vorarlberg brütet.

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