Amphibien-Monitoring

Amphibien (gebildet aus den altgriechischen Wörtern amphi – auf beiden Seiten und bios – Leben) bewohnen sowohl terrestrische als auch aquatische Lebensräume. Sie besitzen in ihrem Larvenstadium Kiemen und sind somit auf Wasser angewiesen (Ausnahme: Alpensalamander). Erst nach der Metamorphose (Umwandlung) entwickeln sie sich zu lungenatmern und können auch an Land überleben.

Sie verbringen ihre Winterruhe an trockenen, mehr oder weniger frostfreien Stellen und wandern im Frühjahr zu ihren Laichgewässern zur Fortpflanzung. Den Sommer verbringen sie entweder im Gewässer oder an feuchten Stellen in dessen Nähe, um dann im Herbst wieder in ihre Winterquartiere zu wandern.

Das Rheindelta ist eines der wichtigsten Amphibiengebiete Vorarlbergs, um die selten gewordenen Tiere zu unterstützen werden regelmäßig neue Amphibienlaichgewässer in unterschiedlichen Größen und Tiefen angelegt.

Aktuell sind 13 Amphibienarten in Vorarlberg gemeldet. Sie sind alle gesetzlich geschützt, es ist verboten sie absichtlich zu beunruhigen, zu fangen oder zu töten.

Schwanzlurche

Alpensalamander (Salamandra s. atra)

Feuersalamander (Salamandra s. salamandra) – verschollen

Bergmolch (Triturus alpestris)

Kammmolch (Triturus cristatus)

Fadenmolch (Lissotriton helveticus) – Erstnachweis 2008

Teichmolch (Triturus vulgaris)

Froschlurche

Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Erdkröte (Bufo bufo)

Laubfrosch (Hyla arborea)

Grasfrosch (Rana temporaria)

Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)

Teichfrosch (Rana kl. esculenta)

Seefrosch (Rana ridibunda) – eingewandert

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