Artenschutz Kiebitz

Für den Rückgang der Kiebitzpopulation im Rheintal gibt es unterschiedliche Ursachen. Die Zerschneidung und Verinselung der ehemals zusammenhängenden Streuwiesenkomplexe infolge von Entwässerung und Intensivierung, sowie Straßen- und Siedlungsbau zählt zu den Hauptgründen.

Im Rheindelta selbst stellen unter anderem Entwässerungsgräben ein Risiko dar.
Die Brut der Kiebitze findet in den letzten Jahren vermehrt in Äckern statt, während die Aufzucht der Küken in nahegelegene Ried- und Streuwiesen stattfindet. Diese sind oft durch Entwässerungsgräben voneinander getrennt. Ist die Uferböschung zu steil können die Jungvögel nicht aus den Gräben entkommen und ertrinken. Eine Abflachung aller Grabenböschungen wäre wünschenswert, aber nicht überall machbar. Eine relativ einfache Methode sind Überbrückungen mittels Holzbrettern über die die Kiebitzküken von ihren Eltern geführt werden können.

Weiters erschwert die Austrocknung der Streuwiesen – nicht nur in heißen Sommern – die Aufzucht der Jungtiere, da die Böden dann nicht mehr stocherfähig sind. Mit der Wiedervernässung der Streuwiesen im Rheindelta durch das Aufstauen von Gräben könnte nicht nur dem Kiebitz, sondern auch weiteren Wiesenbrütern geholfen werden.

Respektiere deine Grenzen: Während der Brutzeit von Anfang März bis Ende Juli sind Stichwege in die Kiebitzbrutgebiete mittels Schranken oder Hinweistafeln gesperrt und Hunde bitte auch außerhalb des Schutzgebietes im Gaißauer und Höchster Ried an der Leine zu führen.

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